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Employer Branding auf Social Media: Das kannst du für dich nutzen!

Social Media ist ein wichtiger Teil beim Aufbau deines Employer Brandings. Klug genutzt bieten sich hier viele Möglichkeiten.

Du willst dein Employer Branding auf Social Media verbessern? Wir zeigen dir wie!

Du hast eine Stellenanzeige für eine Abteilung deines Unternehmens veröffentlicht, doch die Reaktionen darauf fallen eher mau aus? Willkommen in Zeiten des Fachkräftemangels! Wo es früher gereicht hat, per Annonce in der Zeitung – oder sogar über Mund zu Mund Propaganda und die eigenen Netzwerke – nach geeigneten Arbeitskräften zu suchen, haben Arbeitgeber es heute schwerer. Arbeitgeber konkurrieren heutzutage in vielen Branchen wie dem Gesundheitswesen oder im IT-Sektor aufgrund demografischer Entwicklungen und einer zunehmenden Technologisierung um passende Mitarbeiter. das Recruiting ist für viele Arbeitgeber zu einer Herausforderung geworden.

Was tun? Employer Branding auf Social Media lautet das Zauberwort

Beim Employer Branding geht es konkret darum, sich als attraktiver Arbeitgeber bzw. Arbeitgeberin zu präsentieren und der Konkurrenz einen Schritt voraus zu sein, wenn es um das Anwerben und Halten von Mitarbeitern geht. Netzwerke aufbauen, die Brand des Unternehmens stärken, die Zielgruppe direkt erreichen und das Recruiting langfristig erleichtern, das sind die Vorteile des Employer Brandings in den sozialen Netzen.

Wir teilen unser Wissen, welche sozialen Netzwerke du nutzen kannst, um die Attraktivität für Bewerber zu steigern.

Doch zunächst: Wen möchtest du als Arbeitgeber überhaupt anwerben?

Bevor es ans Employer Branding auf Social Media geht, gilt es zunächst zu klären, an wen sich das Recruiting für dein Unternehmen richten soll. Als Arbeitgeber willst du deine Brand stärken und an deiner Außendarstellung arbeiten, doch das funktioniert nicht für alle Kandidaten auf allen Kanälen gleich gut.

Wenn deine Zielgruppe Generation Y – Z ist, bist du beim Recruiting in den sozialen Medien auf jeden Fall richtig: Fast 50 Prozent Deutschlands ist auf Social Media vertreten. Unter den 25 bis 44 -jährigen sind es 73 Prozent, bei den 16 bis 24 -jährigen sind es sogar 89 Prozent. Eine Brand, die in den sozialen Netzen nicht zu finden ist, wird deutlich schwerer wahrgenommen. Dein Unternehmen sollte sein Marketing – je nach Zielgruppe – unterschiedlich intensiv auf Social Media ausweiten. Ganz auf das Social Media Marketing zu verzichten, ist keine gute Idee, das gilt nicht nur bei der Suche nach Talenten.

Das Leben der Digital Natives findet on- und gleichzeitig offline statt, sie bedienen sich beider Welten und fühlen sich gleichermaßen wohl. Ein Traum für das Markting von Unternehmen!

Welche Plattformen solltest du für dein Employer Branding auf Social Media nutzen?

Plattformen gibt es zahlreiche. Für die größten möchten wir dir ein paar Tipps zum Employer Branding auf Social Media geben.

Social Media Employer Branding in Netzwerken mit Fokus auf beruflichen Kontakten

Xing und LinkedIn: ­ das Nonplusultra für professionelle Kontakte

Plattformen wie Xing (vor allem im deutschsprachigen Raum) und LinkedIn (international) werden vor allem im B2B Bereich genutzt. Doch auch für Unternehmen und potenzielle Arbeitnehmer kann der gemeinsame Weg auf diesen Netzwerken beginnen. Beide Plattformen erlauben Recruitern, nach idealen Kandidaten zu suchen.

Der große Vorteil? Jeder weiß von vornherein, was Sache ist. Die Nutzer gehen mit der Einstellung heran, berufsrelevanten Content zu lesen und sich professionell zu vernetzen.

Mit hochwertigem Content kannst du dich als Experte bzw. Expertin in deinem Bereich positionieren und potenziellen Bewerbern zeigen, dass du stets up to date bist.

Durch die Möglichkeit, Inhalte schnell zu generieren, ergänzen diese Plattformen grundsätzliche Informationen deiner klassischen Internetpräsenz. Neue Mitarbeiter können sich vorab schon einmal darüber informieren, welche Themen für dich gerade relevant sind und damit bei einem Bewerbungsgespräch punkten.

Wen sprichst du damit an?

Auf LinkedIn und Xing tummeln sich vor allem Entscheidungsträger, aber auch potenzielle Kandidaten, die häufig offen für Social Recruiting sind.

Social Media Employer Branding in Netzwerken mit Fokus auf Beziehungen

Facebook-Marketing ist ­nach wie vor unverzichtbar

Auch wenn die Nutzerzahlen eine ganze Zeit lang sanken, bleibt Facebook mit 2,85 Milliarden monatlich aktiven Usern (Quelle: statista) 2021 eins der größten Netzwerke im Social Media Bereich. Für Unternehmen ist es deshalb eigentlich fast schon Plicht, auf Facebook präsent zu sein.

Nutze Facebook am besten wie ein öffentliches digitales Magazin zu deinem Unternehmen, das viele Bereiche beleuchtet und dazu einlädt, dich näher kennenzulernen.

Wichtig ist, immer wieder neuen Content zu generieren (aber da erzählen wir dir bestimmt nichts Neues). Neben Inhalten, die auf deine Kunden abgestimmt sind, kannst du für das Employer Branding auch persönliche Einblicke in dein Unternehmen bieten und zum Beispiel Events mit deinen (zukünftigen) Mitarbeitern teilen.

Um den Fokus auf dich zu lenken, bieten sich bezahlte Werbeanzeigen an. Sobald du die Aufmerksamkeit deiner Traumkandidaten hast, kannst du Facebooks Jobbörse nutzen, mit der du Arbeitswillige direkt erreichen kannst.

Wichtig ist, dass du dich nahbar zeigst, indem du es Nutzern ermöglichst, ihre Fragen unkompliziert zu stellen und so eine unnötige Distanz abbaust.

Wen sprichst du damit an?

Eine breite Masse, denn auf Facebook sind sowohl die Jüngeren als auch die Älteren aktiv. Allerdings besitzt das Netzwerk nicht mehr die Strahlkraft, die es einst hatte, und kann man davon ausgehen, dass die Nutzerzahlen in den nächsten Jahren zurückgehen. Dennoch solltest du nicht darauf verzichten, eine Facebookseite als kostenlose digitale Visitenkarte deines Unternehmens zu nutzen.

Social Media Employer Branding in Netzwerken mit Fokus auf Bilder

Instagram, Pinterest und Snapchat sind wohl die bekanntesten Netzwerke, die Bilder zum Zentrum ihres Angebots machen.

Instagram ­lässt dich beim Employer Branding auf Social Media in einem guten Licht dastehen

Vor allem Instagram hat Facebook bei den 14 – 29 – Jährigen überholt und ist auch bei den 30 – 49 Jährigen äußerst beliebt. Eine gute Idee also, beim Employer Branding auf Social Media auf diese Karte zu setzen.

Bilder sprechen an – und das kannst du nutzen. Vor allem Fotos von Menschen sind beliebt, du kannst dich und deine Mitarbeiter also gut in Szene setzen. Der kuratierte Content muss nicht unbedingt von einem professionellen Fotografen aufgenommen werden, sollte aber qualitativ ansprechend sein und dein Corporate Design widerspiegeln.

Beispiel gefällig? Sieh dir das Instagram-Profil der Weißbierbrauerei Kuchlbauer an.

Außerdem kannst du kurzlebige Inhalte mit Instagram Stories (also Bilder oder Videos, die nach 24 automatisch verschwinden) erstellen. So kannst du deiner Zielgruppe regelmäßig Einblicke hinter die Kulissen geben. Diese müssen keineswegs makellos sein – gerade durch die Unvollkommenheit entsteht Authentizität und Sympathie.

Du kannst deine Posts mit Hashtags versehen, um Aufmerksamkeit zu generieren. Idealerweise übernehmen deine Mitarbeiter diese Aufgabe freiwillig. Du kannst selber ein Hashtag kreieren , den deine Angestellten nutzen können, um Perspektiven aus ihrem beruflichen Alltag zu zeigen.

Snapchat ­ Mit Spaß zu jungen Mitarbeitern

Snapchat ist bei den unter 30-Jährigen fast genauso beliebt wie Facebook. Wenn du also auf der Suche nach Auszubildenden, Trainees oder jungen Berufsanfängern bist, ist diese Social Media Plattform vielleicht das Richtige für dein Employer Branding

Snaps funktionieren ähnlich wie die oben beschriebenen Instagram Stories und haben nur eine kurze Lebensdauer von 24 Stunden. Was zunächst ungünstig erscheint, kann für das Employer Branding auf Social Media von großem Vorteil sein. Unternehmen profitieren von der FOMO der User, da die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass die knackigen Inhalte tatsächlich angesehen werden.

Die Techniker Krankenkasse (2016) nutzt diese Social Media Plattform bereits seit 2016, um sich als moderne Arbeitgeberin zu präsentieren – und das mit Erfolg.

Pinterest :­ Sei eine Inspiration für deine Interessenten

Zum Schluss noch Pinterest: Die Plattform wird seltener als soziales Netzwerk im klassischen Sinne genutzt, sondern vor allem als visuelle Inspirationsquelle. Im Employer Branding spielt sie daher eine untergeordnete Rolle. Dennoch kannst du mit hochwertigen Fotos Kunden auf dich aufmerksam machen – und dabei vielleicht auch auf zukünftige Mitarbeiter stoßen. Denn wer ist besser dafür geeignet, dich als Arbeitnehmer zu unterstützen, als jemand, der von deinen Produkten begeistert ist!

Wen sprichst du damit an?

Eindeutig die Digital Natives. Auf Instagram erreichst du einen Großteil der 14- bis 50-Jährigen, während Snapchat vor allem Leuten unter 30 genutzt wird. Pinterest-User sind vor allem Frauen (69 % zu 25 % Männer).

Social Media Employer Branding in Netzwerken mit Fokus auf Videos

YouTube­ TV-Ersatz für jeden Geschmack

Viele Unternehmen vernachlässigen YouTube, wenn es um das Image der eigenen Marke geht, da das Erstellen von längerem Video-Content mehr Aufwand bedeutet. Doch es kann sich für dich lohnen. Für Digital Natives ist YouTube, neben anderen VOD-Plattformen wie Netflix oder Amazon Prime, mittlerweile zum Ersatz für klassisches Fernsehen geworden. Das heißt, sie verbringen auch sehr viel Zeit damit.

Falls du keine Zeit hast, eigenen Content zu erstellen, kannst du die Plattform auch dafür nutzen, deine Werbung auf Channels zu spielen, die deine Zielgruppe ansprechen. Du bist auf der Suche nach einer jungen IT-Kraft? Probiere es doch mit Werbung vor einem Gamingvideos, z. B. Let’s Plays. Das stärkt zusätzlich auch die Brand Awareness.

Ein Geheimtipp von Fyrfeed: Erstelle ein interaktives Video, um deine Unternehmensphilosophie zu zeigen. In Deutschland sind diese Art von Videos in HR und Recruting noch sehr selten – eine gute Möglichkeit also, als Trendsetter herauszustechen! YouTube und andere Videotools machen es möglich.

Tik Tok Mit Humor zum Traumkandidaten

Die Plattform hat sich innerhalb der letzten Jahren zu einem echten Hit bei Generation Z gemausert und ist perfekt, das Employer Branding auf genau diese auszurichten.

Die Videos, die hier veröffentlicht werden, sind kurz (1 bis 3 Minuten) ,sodass du als Unternehmen weniger Zeit investieren musst, Inhalte zu kreieren. Der Spaß steht meistens im Vordergrund. Vor allem Challenges (ähnlich wie die Ice Bucket Challenge, die trotz ihres Alters von gerade einmal 7 Jahren schon als Klassiker bezeichnet werden darf) sind beliebt, sodass du immer aktuellen Input hast, an denen du dich orientieren kannst. Aber du kannst auch deine eigene Branded Hashtag Challenge erstellen und Nutzer auffordern, Videos beizutragen. So steigerst du deine Brand Awareness und präsentierst dich in einem modernen Licht. Für einige Firmen gibt es außerdem bereits die Möglichkeit, TikTok als Recruiting-Kanal zu nutzen. User haben die Möglichkeit, sich in einem Videolebenslauf zu präsentieren. Wer weiß, ob sich darunter nicht vielleicht ein wahrer Diamant verbirgt, der dir beim reinen Lesen eines Lebenslaufs entgangen wäre?

Wen sprichst du damit an?

Mit Employer Branding auf Tiktok erreichst du einen breiten Querschnitt aus Generation Z, YouTube hingegen ist auch unter Gen Y beliebt, wird aber viel spezifischer konsumiert. Deshalb ist eine zielgruppengerechtere Ausrichtung möglich.

Allgemeine Tipps für das Employer Branding auf Social Media

Egal auf welcher Social Media Plattform du aktiv sein möchtest, es gibt einige allgemeine Tipps, die du stets beachten solltest:

Sei beim Employer Branding auf Social Media immer authentisch!

Natürlich ist nicht immer alles schön im Beruf, das Tagesgeschäft ist vielleicht eintönig oder der Stresspegel aufgrund der Personalsituation hoch, wir alle kennen das. Dennoch solltest du niemals falsche Tatsachen vortäuschen. Gewöhn dir stattdessen an, auf Besonderes und Positives zu achten und es gegebenenfalls schnell mit deiner Kamera einzufangen. Oft hilft schon das richtige Mindset, einzigartigen Content im Alltag zu entdecken – egal ob er instagrammable oder LinkedIn-tauglich sein soll.

Positionier dich!

Zeige, wofür dein Unternehmen steht. Vor allem vor dem Thema Nachhaltigkeit kann man sich kaum entziehen. Einer IBM Studie zufolge würden 71 Prozent sogar auf ein höheres Gehalt verzichten, um in einem nachhaltigen Unternehmen zu arbeiten. Vielleicht ist dein Unternehmen noch nicht so grün, wie du es gerne hättest – doch du kannst jeden Schritt zeigen, den du in diese Richtung machst, um Talente zu rekrutieren.

Kommuniziere mit den Usern!

Social Media hat den großen Vorteil, dass es auf Kommunikation und das Miteinander ausgelegt ist. Durch die niederschwelligen Kontaktmöglichkeiten (z. B. in Form von Fragen in deiner Instagramstory), kannst du einfach mit möglichen Talenten ins Gespräch kommen. Nimm dir die Zeit, die Nachrichten zu beantworten und dich respektvoll und zuverlässig zu präsentieren.

Hol deine Mitarbeiter ins Boot!

Vor allem jemand in deinem Team einer bestimmten Zielgruppe angehört, die du ansprechen willst, solltest du diese Chance ergreifen. Du findest bestimmt zahlreiche Inhalte, die du im Employer Branding zeigen willst. Hol dir direkten Input von deinen Mitarbeitern oder lass sie selbst Content generieren, um dein Perfect Match zu finden.

Vergiss die mobilen Endgeräte nicht!

Bereits 80% der User in Deutschland surfen auf mobilen Geräten wie Smartphones oder Tablets – Tendenz steigend. Richte dein Employer Branding auf Social Media also auf alle Endgeräte aus.

Fazit

Employer Branding auf Media kann äußerst spannend sein. Die Arbeit, die dahintersteckt, ist aber nicht zu vernachlässigen – pro Post 1 – 2 Stunden. Je mehr Kanäle du bedienst, desto mehr Personen kannst du ansprechen. Doch Qualität steht auch hier vor Quantität. Wenn die Ressourcen knapp sind, ist es also besser, sich auf ein bis zwei Plattformen zu konzentrieren, um das die Arbeit in deinem Unternehmen ansprechend darzustellen.

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