Vertrauen durch Social Media

Vertrauen ist dein Nutzen. Viele Verantwortliche fragen sich: Brauche ich im B2B Bereich soziale Medien? Und falls ja, wie kann ich sie am besten einsetzen? Was ist der genaue Nutzen, wenn schon der ROI nicht ganz exakt bestimmt werden kann?

Einer der wichtigsten Vorteile deiner Präsenz in sozialen Medien ist Vertrauen, und darum soll es heute gehen. Nutze die diesbezüglichen Möglichkeiten, welche die sozialen Netzwerke dir bieten – es ist eine ihrer großen Stärken.

Vertrauen – eine der wichtigsten Währungen im Kampf um Aufmerksamkeit

Vertrauen durch Social Media

Soziale Medien sind keine Einbahnstraße, sondern ein Kanal für die Verbreitung von Inhalten und eine Gelegenheit, zuzuhören, Diskussionen zu ermöglichen und sich mit der Meinung Ihrer Marke an Gesprächen zu beteiligen.

Wie kannst du deine Social-Media-Strategie optimieren und die Macht der Internet-Community besser zu nutzen, um eine Marke zu schaffen, die Käufer für relevant halten?

Diversifiziere deine sozialen Plattformen, aber verkleinere dein Netzwerk

LinkedIn ist eine typische soziale Plattform für B2B-Vermarkter. Aber du kannst andere relevante Netzwerke wie Facebook (Meta), Instagram, Twitter und YouTube nicht ignorieren, um ein breiteres Publikum zu erreichen. Jede Plattform hat unterschiedliche Schwerpunkte und Eigenschaften, die unterschiedliche Inhaltstypen und Messaging-Strategien erfordern. Wähle die relevanten Plattformen für deine Social-Media-Strategie aus:

Wo ist meine Zielgruppe aktiv?

Außerhalb von LinkedIn gewinnen Plattformen wie Instagram, Pinterest und Bewertungsseiten für B2B-Käufer an Bedeutung, da sie ihre Art und Weise, Informationen zu bekommen, diversifizieren. Während du deine Reichweite auf mehrere Kanäle erweiterst, konzentriere dich auf den Aufbau enger sozialer Gemeinschaften innerhalb jedes Kanals.

Klein, aber fein

Du kannst zum Beispiel kleine, gemütliche Gruppen bilden, in denen sich die Benutzer wohlfühlen und denen sie vertrauen können. Die Angst vor Datenhacks und irreführenden Informationen lässt manche Menschen davor zurückschrecken, sich auf einer tieferen Ebene mit Menschen oder Marken in sozialen Medien zu verbinden. Wenn du die Größe deiner Community verkleinerst, hältst du aggressive Trolle und Bots in Schach.

Du kannst natürlich immer noch öffentliche Seiten mit einer großen Fangemeinde betreiben, aber diese kleinen Gruppen werden zu deinem Weg, um tiefere Verbindungen und gezielte Diskussionen herzustellen. In einem übersichtlichen Rahmen trauen sich die Menschen viel eher, Fragen zu stellen und sich auszutauschen. Das erschafft Vertrauen.

Zielgruppe

Tipps, um das richtige B2B-Publikum in den sozialen Medien anzusprechen

👉Jeder Social-Media-Marketingkanal arbeitet mit einem Algorithmus. Organisch werden deine Inhalte nur den Followern angezeigt, die mit deinen Posts interagiert haben oder deren Aktivitäten und Interessen mit deinem Post übereinstimmen.

👉Finde ihre Schmerzpunkte, größten Bedürfnisse und Problembereiche.

👉Setze bezahlte Werbung in sozialen Netzwerken ein, um die Datenfülle von Plattformen wie Facebook und LinkedIn zu nutzen, um deine Zielgruppe genau anzusprechen.

👉Werde zum Vordenker, indem du relevante und hilfreiche Inhalte postest.

Social, not selling

Ein häufiger Fehler von B2B-Vermarktern besteht darin, sich auf zu kommerzielle Inhalte zu konzentrieren. Aber niemand mag Werbung. Erstelle stattdessen Inhalte, die Käufern helfen, eines ihrer Probleme zu lösen. Denke an die 80/20-Regel, um Inhalte für jeden B2B-Social-Media-Kanal zu erstellen.

Achtzig Prozent deiner sozialen Inhalte sollten dem gehören, „was andere sagen“. Dabei kann es sich um von Drittanbietern oder von Benutzern erstellte Inhalte handeln, z. B. das Teilen von Beiträgen oder das Bereitstellen von Links zu hilfreichen Artikeln.

Zwanzig Prozent deiner geteilten sozialen Inhalte können Markeninhalte sein, wie z. B. Whitepaper, Erfolgsgeschichten deiner Kunden oder behind the scenes. Sei also für den größten Teil des Teilens von Inhalten auf einer Social-Media-Plattform empathisch, glaubwürdig, informativ und relevant.

Identifiziere die Trends, Meinungen und Kritiken deiner Käufergruppe, um deine üblichen Inhalte zu variieren. Finde einen interessanten Blickwinkel auf dein Produkt für deine Content-Marketing-Strategie.

Kunden

Benutzergenerierte Inhalte

Verwende benutzergenerierte Inhalte, um den Dialog zu fördern. Neunzig Prozent der Verbraucher vertrauen Produktempfehlungen anderer Menschen. Hier kommen nutzergenerierte Inhalte (UGC) ins Spiel. UGC-Posts schneiden viel besser ab als generische Posts.

Käufer, die sich zu deinem Produkt oder deiner Dienstleistung äußern, dienen als sozialer Beweis und bestätigen seine Benutzerfreundlichkeit und Leistung. UGC-Content ist eine Gelegenheit für einen B2B-Vermarkter, Loyalität von bestehenden Kunden zu gewinnen und Mund-zu-Mund-Propaganda zu fördern, ein entscheidender Teil einer guten Marketingstrategie.

Tipps zur Erstellung von nutzergenerierten Inhalten für B2B-Social-Media-Marketing:

👍Kundenbewertungen

Indem du deine Kunden zu Fürsprechern deiner Marke machst, ziehst du Bewertungen ähnliche Käufer an und generierst Engagement von hochwertigen Interessenten. Teile Erfahrungsberichte zum Kauferlebnis, Kundenbeurteilungen zum Produkt oder Vorher-Nachher-Geschichten.

👍Arbeitnehmer

Feedback von Mitarbeitern gilt als eine der authentischsten Möglichkeiten, eine Marke und unternehmensinterne Werte kennenzulernen. Befähige deine Mitarbeiter, sich an sozialen Gesprächen rund um Ihre Marke zu beteiligen. Das Festhalten von Momenten hinter den Kulissen ist ein gängiger Beitragstyp, um Mitarbeiter in den sozialen Medien vorzustellen.

👍Influencer-Marketing

Die richtigen Influencer können deine Marketingziele voranbringen und das Markenvertrauen stärken. Influencer-Marketing nutzt den natürlichen Wunsch der Verbraucher, Produktempfehlungen von Prominenten oder Personen zu erhalten, die sie respektieren.

👍Zeige deine Marke in Aktion mit Videos

Videos erzielen in den sozialen Medien ein hohes Engagement und, was noch wichtiger ist, sie können die komplexen Produkte von B2B-Verkäufern anschaulich präsentieren. Du kannst die Erzählkraft von Videos nutzen, indem du unter anderem Kurzanleitungen, eine Erklärserie und Erfolgsgeschichten von Kunden veröffentlichst.

Fazit:

Auch wenn das letztendliche Ziel darin besteht, Käufer auf deine Website zu locken, liegt die Macht der sozialen Medien darin, die Reichweite über direkte Konversionen hinaus zu erweitern. Ermögliche authentische Verbindungen und baue die Glaubwürdigkeit deiner Marke auf. Denke immer daran, dass das Ergebnis deiner Präsenz in den sozialen Medien nicht nur darin besteht, die Leute zum Kauf zu bewegen. Du willst sicherzustellen, dass du der Erste bist, der ihnen in den Sinn kommt, wenn sie bereit sind zu kaufen. Vertrauen ist hierfür eine sehr gute Grundlage.

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